Petition gegen den Rahmenvertrag mit der VG Wort

MACHT MIT! In Eurem eigenen Interesse!

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_02/_06/Petition_69880.html

Ab voraussichtlich dem 1. Oktober 2017 ist es Lehrenden von Hochschulen nicht mehr, wie bisher, ohne weiteres möglich, Studierenden urheberrechtlich geschützte Schriftwerke digital zur Verfügung zu stellen. Grund dafür ist ein Rahmenvertrag zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Kultusminister*innen der Länder, und der VG Wort, mit der die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (I ZR 84/11) vom 20. März 2013 umgesetzt werden soll. Aus dem Urteil geht allgemein hervor, dass statt einer pauschalen Abrechnung von urheberrechtlich geschützten Werken vorrangig, eine Erfassung der Nutzung nach der Zahl der Seiten des Druckwerks und nach der Zahl der Teilnehmer zu erfolgen habe. Auf Basis des Urteils kam es zu Neuverhandlungen bezüglich des Rahmenvertrages zwischen den Ländern und der VG- Wort. Ein neuer Vertrag wurde von den einzelnen Vertragsparteien im September (22.09.2016/28.09.2016) unterzeichnet. Dieser sieht gemäß § 6 Abs. 1 eine Einzelabrechnung pro Seite und Unterrichtsteilnehmer bzw. Mitarbeiter vor.

Die Einzelabrechnung der zugänglich gemachten Werke stellt – neben datenschutzrechtlichen Bedenken – einen erheblichen Mehraufwand für die Lehrenden an einer Universität dar, was zum einen die Forschungsarbeit behindert, zum anderen auch die Qualität der Ausbildung innerhalb von Universitäten verschlechtert. Dass die Umsetzung einer Einzelabrechnung nicht im Verhältnis des daraus resultierenden Nutzens steht, zeigt ein Pilotversuch der Universität Osnabrück. So standen einer zu zahlenden Vergütung in Höhe von ca. 5000 Euro (auf der Basis des Rahmenvertrages) steht ein Aufwand von knapp 65 Stunden, rein an Meldevorgängen, gegenüber. Hier sind zusätzliche Arbeiten wie Recherchen, Informationsgewinnung oder Rückfragen nicht berücksichtigt. Zusätzlich ist es für die Lehrenden schwierig ihre zur Verfügung gestellten Dokumente richtig zu klassifizieren. So wurden beispielsweise meldepflichtige Dokumente nicht als solche erkannt, da sie von dem Lehrenden selbst als Autor stammten oder im Internet frei zugänglich waren.

In Zeiten der Digitalisierung werden immer mehr Materialien wie Skripte oder begleitende Literatur auf Webseiten zur Verfügung gestellt. Das ermöglicht eine umfangreichere Ausbildung und schnellere Materialbeschaffung in kürzerer Zeit.

Wir, der Studierendenrat der Universität Jena, vertreten durch Sebastian Wenig und Yannes Janert, in Kooperation mit dem Studierendenrat der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, vertreten durch Paula Marie Held und Charlyn Koch, fordern daher ein Eingreifen der Gesetzgebung zu der Regelung des , §52a UrhG. Da eine Einigung, sogar über einen Urteilsspruch hinaus, nicht oder nur schwer gefunden werden kann und hier eine große, auch zukünftige, Interessengruppe betroffen ist, sehen wir den Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung.

Daher fordern der StuRa der EAH Jena und der StuRa der FSU Jena folgendes:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der §52a UrhG bezüglich der Einigung zur Festsetzung eines Rahmenvertrags der VG Wort mit den Hochschulen in Deutschland geändert wird.
Vorschlag:
(4)Für die öffentliche Zugänglichmachung nach Absatz 1 ist eine angemessene Vergütung zu zahlen. Dies erfolgt durch eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung für die nutzungsabhängige Berechnung. Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.

Jenaer Umweltpreis – bis zum 28. April noch bewerben!

Auch in diesem Jahr verleiht die Stadt Jena wieder den Jenaer Umweltpreis für außergewöhnliches Engagement auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes. Teilnehmen kann jeder, der in Jena oder im direkten Umland einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leistet.

Liebe Studis, ihr seid ganz herzlich eingeladen, sich mit einem entsprechenden Projekt für den diesjährigen Umweltpreis zu bewerben. Einsendeschluss ist der 28. April 2017.

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Unbenannt

Liebe Studierenderende,

nehmt Eure Karriereplanung jetzt selbst in die Hand und nehmt an dem neuen Universum Career Test teil! „Universum“ hilft Euch dabei, Fragen zu beantworten wie…

  • Welcher Karrieretyp bin ich?
  • Welche Unternehmen passen zu mir?
  • Welches Einstiegsgehalt erwarte ich und wie steht es um meine Mitstudierenden?

Nach Abschluss des Tests erhaltet Ihr ein individuelles Feedback. Klickt hier, um den Test zu beginnen.
Der Career Test ist noch bis zum 3. März 2017 zugänglich und die Teilnahme ist kostenlos.

Viel Spaß und Erfolg dabei.

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ganz neu! das Spar-Stipendium

Jeder Stipendienplatz umfasst eine 12-monatige Förderung in Höhe von 300 € pro Monat. Mit dem Spar-Stipendium werden Studierende, die zeigen, dass man auch mit wenig Geld das Studium mehr als erfolgreich meistern kann, gefördert.

Die Stipendien werden unabhängig von Noten, Semester und Studiengang vergeben. Mehr Informationen zum Stipendium gibt es unter: https://www.sparheld.de/stipendium

 

Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa“

Bewerbung noch bis zum 15. März möglich

Bonn, 8. Februar 2017. Für Studien- oder Forschungsaufenthalte in Osteuropa vergibt die Studienstiftung neun Vollstipendien. Das Programm richtet sich an Studierende und wird durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2017.

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