Reisestipendien: Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen

AUSSCHREIBUNG 2017

Die Reisestipendien dienen dem Aufbau neuer Kontakte und der Entwicklung neuer Ideen im deutsch-ukrainischen Jugendaustausch. Sie richten sich an deutsche und ukrainische Akteure der Zivilgesellschaft, die im Rahmen des Förderprogramms „Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ ein Projekt planen.

Das Förderprogramm „Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ wird unter Vorbehalt der Unterstützung mit Mitteln des Auswärtigen Amtes, der Robert Bosch Stiftung sowie der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ finanziert.

Mehr Informationen zur Ausschreibung und die Antragsformulare finden Sie hier:
http://www.stiftung-evz.de/handlungsfelder/handeln-fuer-menschenrechte/meet-up.html
Meet Up! auf Facebook: https://www.facebook.com/meetup.evz/

Petition gegen den Rahmenvertrag mit der VG Wort

MACHT MIT! In Eurem eigenen Interesse!

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_02/_06/Petition_69880.html

Ab voraussichtlich dem 1. Oktober 2017 ist es Lehrenden von Hochschulen nicht mehr, wie bisher, ohne weiteres möglich, Studierenden urheberrechtlich geschützte Schriftwerke digital zur Verfügung zu stellen. Grund dafür ist ein Rahmenvertrag zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Kultusminister*innen der Länder, und der VG Wort, mit der die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (I ZR 84/11) vom 20. März 2013 umgesetzt werden soll. Aus dem Urteil geht allgemein hervor, dass statt einer pauschalen Abrechnung von urheberrechtlich geschützten Werken vorrangig, eine Erfassung der Nutzung nach der Zahl der Seiten des Druckwerks und nach der Zahl der Teilnehmer zu erfolgen habe. Auf Basis des Urteils kam es zu Neuverhandlungen bezüglich des Rahmenvertrages zwischen den Ländern und der VG- Wort. Ein neuer Vertrag wurde von den einzelnen Vertragsparteien im September (22.09.2016/28.09.2016) unterzeichnet. Dieser sieht gemäß § 6 Abs. 1 eine Einzelabrechnung pro Seite und Unterrichtsteilnehmer bzw. Mitarbeiter vor.

Die Einzelabrechnung der zugänglich gemachten Werke stellt – neben datenschutzrechtlichen Bedenken – einen erheblichen Mehraufwand für die Lehrenden an einer Universität dar, was zum einen die Forschungsarbeit behindert, zum anderen auch die Qualität der Ausbildung innerhalb von Universitäten verschlechtert. Dass die Umsetzung einer Einzelabrechnung nicht im Verhältnis des daraus resultierenden Nutzens steht, zeigt ein Pilotversuch der Universität Osnabrück. So standen einer zu zahlenden Vergütung in Höhe von ca. 5000 Euro (auf der Basis des Rahmenvertrages) steht ein Aufwand von knapp 65 Stunden, rein an Meldevorgängen, gegenüber. Hier sind zusätzliche Arbeiten wie Recherchen, Informationsgewinnung oder Rückfragen nicht berücksichtigt. Zusätzlich ist es für die Lehrenden schwierig ihre zur Verfügung gestellten Dokumente richtig zu klassifizieren. So wurden beispielsweise meldepflichtige Dokumente nicht als solche erkannt, da sie von dem Lehrenden selbst als Autor stammten oder im Internet frei zugänglich waren.

In Zeiten der Digitalisierung werden immer mehr Materialien wie Skripte oder begleitende Literatur auf Webseiten zur Verfügung gestellt. Das ermöglicht eine umfangreichere Ausbildung und schnellere Materialbeschaffung in kürzerer Zeit.

Wir, der Studierendenrat der Universität Jena, vertreten durch Sebastian Wenig und Yannes Janert, in Kooperation mit dem Studierendenrat der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, vertreten durch Paula Marie Held und Charlyn Koch, fordern daher ein Eingreifen der Gesetzgebung zu der Regelung des , §52a UrhG. Da eine Einigung, sogar über einen Urteilsspruch hinaus, nicht oder nur schwer gefunden werden kann und hier eine große, auch zukünftige, Interessengruppe betroffen ist, sehen wir den Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung.

Daher fordern der StuRa der EAH Jena und der StuRa der FSU Jena folgendes:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der §52a UrhG bezüglich der Einigung zur Festsetzung eines Rahmenvertrags der VG Wort mit den Hochschulen in Deutschland geändert wird.
Vorschlag:
(4)Für die öffentliche Zugänglichmachung nach Absatz 1 ist eine angemessene Vergütung zu zahlen. Dies erfolgt durch eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung für die nutzungsabhängige Berechnung. Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.

neues Kursangebot „zum Runterkommen“ an der EAH

Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischem Stress mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Werkzeug, um dieser Entwicklung effektiv zu begegnen. Im Rahmen des Innovationsprojektes „Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena” findet im SoSe 2017 und im WiSe 2017/18 jeweils ein 12-wöchiges Achtsamkeitstraining statt, das sich gezielt an Studierende der EAH wendet.

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Internationaler Holocaust-Gedenktag – Stilles Gedenken in Jena

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Dies war der Anfang vom Ende des von den Deutschen betriebenen Massenmords an Millionen Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und vielen weiteren Verfolgten des nationalsozialistischen Regimes. Seit 1996 ist der 27. Januar nationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Die jüngsten Äußerungen von Neurechten wie B. Höcke (AfD) aus Thüringen, zeigen, wie weit verbreitet der Antisemitismus auch heute noch ist. Es ist unsere Verantwortung, nicht nur an diesem Tag den Opfern zu gedenken sondern an jedem Tag im Jahr, öffentlich wie auch privat, gegen jede Form von Antisemitismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit vorzugehen. 

Fühlt Euch daher vom Referat Internationale Kultur herzlich eingeladen, sich heute, am Freitag, den 27.01.2017, um 17:30 Uhr auf dem Markt in Jena zu versammeln und im Stillen den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Vielleicht bekommt Ihr ein paar Punkte auf Euer Gesellschaftskarmakonto!